Apfelessig als natürliches Breitband-Therapeutikum - Cibatus Nutritioncare

Apfelessig

Apfelessig wirkt

Apfelessig blickt in der Naturheilkunde und Volksmedizin auf eine lange Tradition zurück. Nicht ohne Grund. Mussten sich die Menschen vor dem Einzug der modernen Pharmazie auch zu helfen wissen. Und das gelang – zum Beispiel mit Apfelessig.


Apfelessig wirkt gegen Bakterien

Die antibakterielle Wirkung von Apfelessig ist unbestritten. Apfelessig reiht sich daher in die Gruppe der natürlichen Antibiotika, deren Nebenwirkungen viele, allerdings ausschließlich gesundheitsförderlicher Natur, sind. In der Zeit zunehmender Antibiotikaresistenzen erlangen natürliche Antibiotika immer mehr an Stellenwert. Zu den durch Apfelessig zu Leibe gerückten Bakterien zählen beispielsweise Escherichia coli (Erreger von schweren Durchfallerkrankungen) und Staphylokokkus aureus (Erreger von Haut- und Wundinfektionen).


Apfelessig wirkt gegen Pilze

Apfelessig wirkt fungistatisch – also gegen Pilze wie beispielsweise Candida albicans. Candida können Schleimhäute und innere Organe befallen. Darüber hinaus steht ein Überhandnehmen von Pilzen unter Verdacht, für Symptome unklaren Ursprungs und das Leaky Gut Syndrom (mit-)verantwortlich zu sein. Die pilzinfektionshemmende Wirkung von Apfelessig kann in Zeiten zunehmender Beschwerden, Unverträglichkeiten und Entzündungserkrankungen Gold wert sein (weshalb eine Apfelessigkur auch so manches vermeintlich medizinische „Wunder“ bescheren könnte).

Essig wird auch auch gegen den Lebensmittelverderb eingesetzt. Nicht umsonst sind Delikatessen wie Essiggurkerl, Maiskölbchen und Perlzwiebeln in Essig eingelegt. Denn der Säuremix – bestehend aus Essigsäure, Apfelsäure und ZItronensäure – sorgt für Schutz vor mikrobiellem Lebensmittelverderb.


Apfelessig wirkt basisch

Apfelessig ist reich an Mineralstoffen, insbesondere an Kalium, und wirkt insgesamt basisch. Der Grund ist, weil die im Essig enthaltenen Säuren für die Energiegewinnung herangezogen werden: dabei werden lediglich Wasser und Kohlendioxid sowie die basischen Mineralien freigesetzt. Nachdem die typisch westliche Ernährungsweise säureüberschüssig geprägt ist (hohe Menge an Protein, raffiniertem Zucker, bei gleichzeitigem Mangel an Bewegung), dient ein basisches Getränk wie Apfelessig als Puffer, welches das Gleichgewicht im Säuren-Basen-Haushalt verbessern kann. Das kann vielen Krankheiten vorbeugen, insbesondere den häufig auftretenden Wohlstandserkrankungen.


Apfelessig unterstützt den Darm

Naturreiner, unpasteurisierter Apfelessig enthält Probiotika. Probiotika sind unverzichtbar, wenn es darum geht, den Darm gesund zu halten und ihn in seiner Funktion zu unterstützen (erfolgreiche Aufnahme lebenswichtiger Substanzen, Elimination von Krankheitserregern, Produktion und Organisation weiter Teile der Immunabwehr). Probiotika kommen auf natürliche Weise im Darm vor, und je größer ihre Anzahl, desto besser geht es dem Darm. Zusatzstoffe, Medikamente, Antibiotika und Genussgifte können die Anzahl der kleinen Darmbewohner empfindlich schmälern, weshalb es sinnvoll ist, Probiotika zusätzlich über die Nahrung aufzunehmen. Apfelessig ist eine hervorragende Quelle für Probiotika. Auch bei Verstopfung ist Apfelessig einen Versuch wert, weil Verdauungstätigkeit sowie Produktion der Verdauungssäfte angeregt werden.


Apfelessig verbessert den Blutzucker

In Studien konnte gezeigt werden, dass Apfelessig dazu in der Lage ist, den Blutzucker zu regulieren. Insbesondere der Langzeitzucker ließ sich erfolgreich absenken. Je weniger Blutzuckerspitzen im Körper anfallen, desto weniger Stress hat die Bauchspeicheldrüse und desto größer ist auch die Entlastung für das gesamte Gefäßsystem. Chronisch erhöhte Blutzuckerwerte sind Grund für Diabetes mellitus Typ 2 und seine gefürchteten Folgen. Die Wirkung von Apfelessig kann als natürliches Hilfsmittel (von vielen) dabei unterstützen, diesen Prozessen engegenwirken.


Apfelessig verbessert die Blutfettwerte

Apfelessig besitzt plaquelösende Eigenschaften, was der Arteriosklerose (Arterienverkalkung) direkt entgegenwirkt. Denn die regelmäßige Einnahme von Apfelessig senkt überhöhte Blutfettwerte – insbesondere jene von Cholesterin und („schlechtem“) LDL-Cholesterin; das („gute“) gefäßputzende HDL-Cholesterin wird hingegen erhöht. Das schützt vor Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.


Apfelessig unterstützt die Nieren

Apfelessig besitzt mit seinem hohen Gehalt an basischen Mineralien harntreibende und entwässernde Wirkung. Eine Anregung der Harnausscheidung unterstützt die Nieren in ihren Funktionen. Je besser es den Nieren geht, desto besser ist der Schutz vor Nierensteinen, Harnwegsinfekten, Ödemen, Niereninsuffizienz und Bluthochrduck. Kurzer Einblick in die erstaunliche Welt des Biokosmos: unsere Nieren filtern und reinigen tagtäglich etwa 1500 Liter Blut, was der 300-fachen Menge der durchschnittlichen Gesamtblutmenge eines Menschen entspricht.


Apfelessig unterstützt das Wunschgewicht

Apfelessig kurbelt die Produktion der Verdauungssäfte an, was nicht nur gegen Darmträgheit hilfreich ist, sondern auch den Stoffwechsel und damit den Grundumsatz anregt. Apfelessig besitzt auch entwässernde Wirkung, wodurch überschüssiger Zucker schneller ausgeschieden und Fetteinlagerungen besser vermieden werden. Apfelessig wird darüber hinaus leicht appetitzügelnde Wirkung zugeschrieben, was ein weiteres Plus für das Wohlfühlgewicht darstellt.


Heidelbeeressig gegen Demenz?

Eine Studie der koreanischen Konkuk University zeigte, dass Heidelbeeressig die Gedächtnisleistung von Mäusen steigern kann. Zu diesem Zweck wurde Versuchstieren sieben Tage lang Essig aus Heidelbeeren zugefüttert mit dem erfreulichen Ergebnis, dass sich deren kognitive Fähigkeiten signifikant steigerten. Es ist anzunehmen, dass Apfelessig ähnlich günstigen Einfluss auf die Denkleistung haben könnte. Hier geht´s zur Studie.


Apfelessig für Haut und Haare

Apfelessig ist auch für die Schönheit gut. Seine antibakterielle und pH-regulierende Wirkung ist beispielsweise bei fettiger Haut und Hautunreinheiten einsetzbar. Bei schnell fettender Kopfhaut kann Apfelessig wie eine Tinktur eingerieben werden, da überschüssiger Talg gebunden und der Kopfhaut-pH schneller wieder ins Lot kommen kann. Den Haaren verleiht Apfelessig auch einen seidig-schönen Glanz.

Wie lässt sich Apfelessig „kurativ“ einnehmen? Das ist ganz einfach: immer wieder Apfelessig auf den Speiseplan setzen – zum Beispiel jeden Tag einen bunten Salat mit Apfelessig marinieren, selbst zubereitetes Gemüse in Apfelessig einlegen (und dadurch haltbarer machen) oder täglich – zum Beispiel morgens und abends – 1 bis 2 Esslöffel in einem Glas Wasser trinken.

Wie wird Apfelessig hergestellt? Erzeugt wird Apfelessig aus Apfelwein mithilfe von Bakterien der Gruppe Gluconobacter und Acetobacter durch Fermentation unter Sauerstoffeinwirkung. Wie so oft, bestimmt die Qualität der Ausgangsprodukte das Ergebnis – also im Fall von Apfelessig die Wahl der Äpfel. Beim fertigen Apfelessig sollte darauf geachtet werden, dass dieser naturtrüb & unpasteurisiert ist – so bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten!

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