Chrom - Cibatus

Chrom

Chrom

Chrom könnte auch als „Gefäß-Mineral“ bezeichnet werden, denn sein günstiger Einfluss auf die Gefäßgesundheit und somit auf häufige Zivilisationserkrankungen ist beachtlich. Zu den Zivilisationsekrankungen unserer Zeit zählen Bluthochdruck, Typ-2-Diabetes, Hypercholesterinämie und Adipositas, die alle zu Gefäßschädigungen und infolge zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall führen können.

Welche Funktion haben Gefäße?

Gefäße haben die Aufgabe, das Blut an den Ort des Bedarfs (also überall im Körper) zu transportieren, damit jede Zelle mit ausreichend Nährstoffen und Sauerstoff versorgt wird. Geschieht dies nicht, kann es zu einer Unterversorgung der Gewebe kommen, was schließlich – je nach Ort des Geschehens – zu Organschäden führen kann – häufig betroffen sind Augen, Nieren, Herz und Gehirn.

Überhöhte Zucker-, Cholesterin- und Triglyzeridwerte sowie Bluthochdruck zählen zu den Hauptfaktoren, warum Gefäße Schaden nehmen können. Umso wichtiger ist daher eine ausgeglichene Balance im Körper. Genau hier kommt Chrom eine wichtige Schlüsselfunktion zu – denn Chrom ist daran beteiligt, alle genannten Vitalparameter in einem guten Bereich zu halten.

Chrom reguliert den Blutzucker!

Chrom ist Bestandteil des Glukosetoleranzfaktors. Der Glukosetoleranzfaktor ist dafür zuständig, den Zucker im Blut zu senken, sobald er nach Nahrungszufuhr angestiegen ist. Zu diesem Zweck sorgt er dafür, dass die Rezeptorwirkung für Insulin verbessert wird und der Traubenzucker (Glukose) schließlich besser in die Zelle gelangen kann. Die Folge: der Blutzucker sinkt.

In Bildern lässt sich die Wirkung von Chrom so beschreiben: Insulin ist der Schlüssel, der notwendig ist, damit der „Brennofen“ Zelle aufsperrt. Erst dann kann der „Brennstoff“ Traubenzucker in die Zelle gelangen und verwertet werden. Chrom kommt dabei die Rolle des „Schlossers“ zu, der dafür sorgt, dass der Schüssel stets ins Schloss passt indem beide mithilfe von Chrom ausreichend „geschmiert, gefeilt und poliert“ sind.

Die Regulation des Blutzuckers ist lebenswichtig und sorgt dafür, dass Gehirn und Muskulatur mit ausreichend Energie versorgt werden und der Blutzucker auf einem gesunden Niveau gehalten wird. Könnte der Zucker nicht in die Zellen gelangen, käme es zu überhöhten Blutzuckerspiegeln und infolge zu Gefäßschädigungen. Alle Formen der diabetischen Folgeerkrankungen (z.B. Erblindung, Amputation, Nierenschädigung) verbindet die Gemeinsamkeit, dass die Entstehungsursache in vorangegangenen Gefäßschädigungen zu finden ist.

Schlank-Tipp!
Chrom unterstützt die Gewichtsregulation indem übermäßige Blutzuckerschwankungen verringert werden – das dämpft den (hungerlosen) Appetit und beugt unkontrollierten Essanfällen vor.

Chrom steuert die Blutfette!

Erhöhte Blutfettwerte zählen zu den Hauptverursachern für Arteriosklerose. Chrom ist daran beteiligt, das ungünstige LDL-Cholesterin sowie Triglyzeride im Blut abzusenken, die sich dadurch nicht mehr an den Arterien ablagern können. Das günstige „gefäßputzende“ HDL-Cholesterin wird durch Chrom hingegen erhöht, was schon allein insofern bemerkenswert ist, als dass eine HDL-Erhöhung nicht immer einfach zu erzielen ist – zu den physischen Möglichkeiten, das gute Cholesterin zu erhöhen, zählt Bewegung!

[tw-toggle title=“Was haben Plaques mit Chrom gemeinsam?“] Chrom hemmt mit seiner regulierenden Wirkung die Plaquebildung. Plaques sind Anhäufungen von Fetten, Zuckern, Kalk und Bindegewebe, die sich bevorzugt an den Gefäßwänden ablagern und dort für Verengungen sowie Gefäßverletzungen sorgen. Je niedriger der Anteil an „Baumaterial“, desto weniger Gefäße können verstopfen und desto höher ist der Schutz vor Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall.
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Chrom pflegt das Herz!

Chrom ermöglicht den Einbau wichtiger Aminosäuren ins Herzgewebe – konkret handelt es sich dabei um Glycin, Serin, Methionin und alpha-Aminobuttersäure.

Zusätzlich profitiert das Herz immer von einem stabilen Gefäßsystem, weil gesunde Gefäße die Herztätigkeit entlasten und somit auch einer Herschwächung (=Herzinsuffizienz) vorgebeugt wird. Herz-Kreislauferkrankungen stellen in der westlichen Welt nach wie vor die häufigste Todesursache dar.

Herzinfarkt- und Angina pectoris-Patienten haben in der Regel 5- bis 8-fach niedrigere Blutchrom-Werte als Patienten ohne erkennbare arteriosklerotische Plaques.

Bedarf

Frauen und Männer benötigen rund 35 – 100 Mikrogramm dreiwertiges Nahrungs-Chrom pro Tag.

Quellen

Viel Chrom bieten Nüsse, insbesondere Paranüsse, Hülsenfrüchte, Vollkorn und Vollkornprodukte, Bierhefe und Trockenfrüchte wie Rosinen, Datteln und Pfirsiche.

Vitamin C steigert die Aufnahme von Chrom um ein Vielfaches.

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