Hülsenfrüchte - Cibatus

Hülsenfrüchte

2016 ist das offizielle Jahr der Hülsenfrüchte

Es ist sicherlich keine Worthülse zu behaupten, dass Hülsenfrüchte gesund sind. Entsprechend viel kann, darf und sollte man davon essen. Nicht umsonst ist das Jahr 2016 den Hülsenfrüchten gewidmet. Genügend Gründe für eine nähere Betrachtung.

Zu den Hülsenfrüchten zählen Bohnen, Linsen, Erbsen, Sojabohnen, Lupinen, Kichererbsen und Erdnüsse (ja, ach letztere ;). Und so vielfältig wie die Vertreter der Hülsenfrüchte, so vielfältig lassen sich auch verschiedene Mahlzeiten gestalten.

Was ist so gesund an Hülsenfrüchten?

Hülsenfrüchte dienen als hochwertige Eiweißlieferanten. Ein Großteil des menschlichen Körpers besteht aus Eiweiß. Das bekannteste Organ ist sicherlich die Muskulatur, aber auch die Bestandteile des Bluts, Hormone sowie Haut, Haare und Nägel bestehen aus Proteinen, die regelmäßigen Umbauprozessen unterworfen sind. Daher benötigt der Körper regelmäßig Nachschub an Eiweiß über die Nahrung – und Hülsenfrüchte bieten eine hervorragende Möglichkeit um den Eiweißbedarf zu decken.

Unter den Vitaminen punkten Hülsenfrüchte mit vielen B-Vitaminen, insbesondere den Vitaminen B1, B6 und Folat. Vitamin B1 ist an der Energiebereitstellung beteiligt, Vitamin B6 an der Bildung von Hämoglobin und Folsäure an der Neubildung von Zellen. An Mineralien liefern sie viel Eisen, Magnesium und Zink. Eisen ist am Sauertransport im Körper, Magnesium an der Muskelkontraktion und Zink an einem starken Immunsystem beteiligt.

Wie alle anderen pflanzlichen Lebensmittel enthalten auch Hülsenfrüchte eine Vielzahl an sekundären Pflanzenstoffen, die ihren Besitzern nicht nur Form, Farbe und Geschmack verleihen, sondern auch einen natürlichen Schutz gegen Fraßfeinde, Schädlinge und Krankheitserreger vieler Art. Der Umkehrschluss ist logisch, mittlerweile wissenschaftlich belegt und von unseren Ahnen seit Jahrtausenden bekannt: sekundäre Pflanzenstoffe halten nicht nur Pflanzen gesund, sondern auch Mensch und Tier!

Hülsenfrüchte liefern somit mehr, sowie optimalerweise auch weniger von dem, was Fleisch zu bieten hat:

Hülsenfrüchte besitzen neben der Vielzahl an Vitaminen und Mineralstoffen auch Ballaststoffe, Sterine und sekundäre Pflanzenstoffe. Die letzteren drei kann Fleisch gar nicht liefern, da diese ausschließlich pflanzlichen Lebensmitten vorbehalten sind.

Hülsenfrüchte beinhalten auch kein Cholesterin (da es nur in tierischen Produkten enthalten ist) sowie wenig gesättigte Fettsäuren. Cholesterin und gesättigte Fette sind in hohen Mengen dazu imstande, den Blut-Fettspiegel zu erhöhen und Ablagerungen an den Gefäßwänden zu bilden. Diese Prozesse provozieren Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die in der westlichen Welt zu den häufigsten Todesursachen zählen.

Hülsenfrüchte sind somit nicht nur für Fleischesser interessant, sondern insbesondere auch für Nicht- oder Wenig-Fleischesser, welche auf keine Nährstoffe verzichten wollen, die in Fleisch & Co enthalten sind. Gleichzeitig profitieren sie von dem gesundheitlichen Extra, herzschützende Substanzen gegen herzschädliche Substanzen auszutauschen. Ein Beispiel sind Sterine, dessen herzschützende Eigenschaften in Diätmargarinen beworben werden. Deren positive Effekte lassen sich noch um ein Vielfaches steigern, wenn Sterine aus direkter, natürlicher Herkunft gegessen werden. Hülsenfrüchten eignen sich ausgezeichnet dafür, weil sie von Natur aus sehr hohe Mengen an cholesterinsenkenden Sterinen besitzen.

Lassen sich Hülsenfrüchte abwechslungsreich genießen?

Die Antwort lautet eindeutig Ja! Hülsenfrüchte bedeuten nicht immer „nur“ ein Teller Erbsen oder Linsen (wobei dieser natürlich auch sehr gut schmecken kann :). Kulinarisch haben sie noch mehr zu bieten. Und man muss kein Haubenkoch sein. Im Gegenteil: aus Hülsenfrüchten lassen sich auf erstaunlich einfache Weise feine Köstlichkeiten kreieren –  sowohl Süße als auch Pikante!

 

Wie könnte ein hülsenfruchtiger Tag aussehen?

Frühstück

Baked Beans mit Vollkorn-Brot

Mittagessen

Falafel-Bällchen mit frischem Salat
Beany Brownie (Dessert)

Abendessen

Hummus mit Pita-Brötchen

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Brownie-Rezept1

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hummus-rezept

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Guten Appetit!

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