Matcha - das Superfood unter den Superfoods! Cibatus Nutritioncare

Matcha

Matcha

Matcha gilt in vielerlei Hinsicht als Geheimtipp – als Gesunderhaltungs- und Heilmittel, aber auch als Schönheitsmittel, Verjüngungsmittel und Lebensverlängerungsmittel.

Ursprünglich stammt das giftgrüne Pulver aus China, wo es bereits im 6. Jahrhundert von buddhistischen Mönchen zu medizinischen Zwecken genutzt wurde. Im 12. Jahrhundert gelang es schließlich nach Japan, wo der Tee bis zum heutigen Tag im Rahmen der  ausgeprägten Teekultur zelebriert wird. Der Überlieferung nach soll Matcha auch ein gut gehütetes Geheimnis des japanischen Kaisers und seiner Elite zur Jungerhaltung gewesen sein.

Was hat es mit Matcha auf sich? Und was ist Matcha genau?

Matcha bedeutet übersetzt „gemahlener Tee“. Ausgangssubstanz sind Grünteeblätter, die zu feinstem Pulver vermahlen werden. Verwendet werden ausschließlich die obersten Blätter und die dazwischenliegende Knospe, welche vier Wochen vor ihrer Ernte beschattet werden, wodurch es als Reaktion auf das fehlende Sonnenlicht zu einer intensiven Ansammlung von Chlorophyll kommt. Nach der Ernte werden die Blätter mit Wasserdampf erhitzt (um Fermentation, Oxidation und Umwandlung in schwarzenTee zu vermeiden), getrocknet und in Steinmühlen zu feinem Matchapulver vermahlen. Fertig ist das grüne Gold!

Sowohl Verarbeitungsschritte als auch Ausgangsstoffe von Matcha sind außergewöhnlich und von hoher Qualität. Das feine Pulver sollte immer trocken, kühl und gut verschlossen gelagert werden.

Wie schmeckt Matcha? Matcha hat einen angenehm süßlichen Geschmack, in späteren Pflückungen leicht herben Geschmack.

Dem hohen Chlorophyll-Anteil verdankt Matcha seine charakteristische leucht-grüne Färbung. So intensiv wie seine Farbe ist auch sein gesundheitlicher Stellenwert:

Warum ist Matcha so gesund?

Machta beinhaltet außergewöhnlich hohe Mengen an Antioxidanzien!

Den Löwenanteil seines gesundheitlichen Potenzials dürfte Matcha seinem außergewöhnlich hohen Gehalt an Antioxidanzien zu verdanken haben.

Denn Antioxidanzien sind für Gesundheit und Wohlbefinden unverzichtbar. Sie sind imstande,  Schädlinge - auch bekannt als freie Radikale oder Oxidanzien - einzufangen und zu neutralisieren.

Freie Radikale werden im kleinen Rahmen vom Immunsystem als Munition gegen Krankheitserreger produziert und sind in limitierter Zahl von Nutzen. Allerdings können sie durch Faktoren wie Umweltgifte, Zigarettenrauch, übermäßige UV-Strahlung, ungünstige Ernährung und Stress die Überhand gewinnen.

In großen Mengen wirken freie Radikale absolut schädlich, weil sie Zellen des Körpers angreifen, was je nach Ort des Geschehens  zu Krankheitsbildern wie Arthrose, Alzheimer, Katarakt, Makuladegeneration und Krebs führen kann. Zusätzlich zählen freie Radikale zu den Hauptverursachern für Alterungsprozesse.

Es ist daher lebensnotwendig, freie Radikale in Schach zu halten, und darauf sind Antioxidanzien –   als natürliches Gegengewicht zu den Oxidanzien – spezialisiert.

​Warum ist Matcha so reich an Antioxidanzien? Das giftgrüne Pulver enthält 136 Mal mehr Antioxidanzien als grüner Tee, obwohl grüner Tee nicht zuletzt aufgrund seiner Antioxidanzien selbst bereits einen hohen Gesundheitsruf genießt.

Matcha überrascht daher auch nicht mit seinem hervorragenden ORAC-Wert von 1573 pro Gramm (zum Vergleich: Brokkoli kommt auf einen ORAC von 31 Gramm, die wilde Blaubeere auf 93). ORAC misst die Fähigkeit, wie viele freie Radikale pro Gramm eines Lebensmittels im Reagenzglas neutralisiert werden können.

Die gesundheitliche Wirkung von Matcha im Detail:

Matcha wirkt gegen Autoimmunerkrankungen

Ein aufsehenerregender Vertreter der Antioxidantien ist EGCG, auch bekannt als Epigallocatechingallat. Ein Naturstoff aus der Familie der Flavanoide. EGCG ist in den Fokus wissenschaftlicher Aufmerksamkeit gerückt, weil es imstande ist, den Krankheitsverlauf von Autoimmunerkrankungen – insbesondere von Rheuma und Multipler Sklerose – günstig zu beeinflussen. EGCG wirkt auf das Immunsystem in mehrfacher Sicht günstig: es wirkt auf ein fehlgeleitetes Immunsystem regulierend und reduziert entzündungsfördernde Einflüsse (bedingt durch beispielsweise T-Zellen und Zytokine). Dadurch lassen sich entzündliche Prozesse maßgeblich reduzieren. EGCG scheint auch Nervenzellen vor schädlichen Einflüssen des Immunsystems und somit vor deren Untergang zu schützen. Dadurch ergibt sich eine insgesamt nervenzellzellschütze und nervenzellregenerierende Wirkung, was gegen diverse Autoimmunerkrankungen wirkt. Diese Erkenntnisse werden mittlerweile durch eine Vielzahl  an wissenschaftlichen Studien ​belegt.

Matcha wirkt gegen plaquebedingte Nervenerkrankungen

Im Rahmen wissenschaftlicher Versuchsreihen zeigte sich, dass EGCG Amyloide abbauen und sogar auflösen kann – eine in Zukunft möglicherweise bahnbrechende therapeutische Eigenschaft, die derzeit kein Medikament zu leisten vermag. Die gibt Hoffnung für die künftige Behandlung von plaquebedingten Nervenerkrankungen wie Parkinson und Multiple Sklerose, aber auch von Formen der Amyloidose.

Amyloide sind fehlgefaltete Eiweiße, die sich als Plaques im Körper an unterschiedlichen Stellen ablagern können und je nach Lokalisation der Ablagerung  degenerative Erkankungen verursachen.

Matcha wirkt gegen Krebs

EGCG wirkt auf doppelte Weise krebshemmend, weil es einerseits Tumorhemmer fördert und anderseits Tumorwachstumsfaktoren hemmt. Chlorophyll unterstützt die antikanzerogenen Prozesse, indem es die Entgiftung von Schwermetallen, Umweltgiften, Pestiziden und Aflatoxinen vorantreibt und somit den Einfluss krebsfördernder Faktoren ausbremst.

Matcha fördert die Blutbildung

Chlorophyll ist der grüne Farbstoff der Pflanzen, der dem roten Blutfarbstoff (Hämoglobin) der Menschen zum Verwechseln ähnlich sieht – einzig großer Unterschied: Chlorophyll enthält Magnesium als Zentralatom, Hämoglobin hingegen Eisen. Chlorophyll fördert die Blutbildung indem es den Aufbau neuer Blutzellen unterstützt. Je besser es dem Blut geht, desto besser ist der gesamte Organismus mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt, und desto besser geht es uns. Aufgrund seiner Struktur schützt Chlorophyll auch vor Magnesiummangel.

Matcha fördert die Konzentration

Matcha enthält Koffein und L-Theanin. Koffein ist für seine anregende, aufputschende Wirkung bekannt. L-Theanin kann als Gegenspieler zu Koffein betrachtet werden, da es geistige und körperliche Stresszustände dämpft, auf Angst lösend wirkt und gleichzetig die Konzentration fördert. Somit kann der Genuss von Matcha zu mehr Aufmerksamkeit auf insgesamt entspanntem Niveau verhelfen.

Für die gesundheitsförderlichen Eigenschaften sind – zusätzlich zum Chlorophyll und EGCG – noch weitere Substanzen verantwortlich. Dazu zählen insbesondere die Vitamine A, B, C und E, Taninne, Aminosäuren, Fasern und Hydroxybenzoesäuren – sie alle sind in Matcha in hohen Mengen verfügbar.

Matcha fördert Antiaging & Beauty

Die Antiaging- und Beautywirkung erklärt sich nun wahrscheinlich von selbst. Denn je besser Haut, Haare, Nägel vor Oxidationsprozessen geschützt sind, desto vitaler, schöner und gesünder bleiben diese. Catechin ist etwa 100 Mal effektiver als Vitamin C und 25 Mal effektiver als Vitamine E hinsichtlich Haut- und Immunverbesserung. Beste Voraussetzungen also, sich nicht nur jung und vital zu fühlen, sondern auch so auszusehen.

Fazit

Matcha ist der Champagner unter den Superfoods! ​Es zahlt sich aus, es immer wieder zu genießen!

Nahrung ist Medizin!

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